Was anziehen beim Stand-up Paddling?

Die richtige Kleidung macht das SUP-Erlebnis deutlich angenehmer. Hier erfährst du, was du im Sommer und in der kühleren Jahreszeit anziehst, und was du lieber vermeidest.

Beim Stand-up Paddling gilt: Du wirst wahrscheinlich nass, zumindest die Füße und Beine, manchmal auch komplett. Deshalb zählt vor allem Kleidung, die nass werden darf, schnell trocknet und in der du dich frei bewegen kannst.

Im Sommer

An warmen Tagen reichen Badekleidung, Bikini oder Badehose, oft kombiniert mit einem schnell trocknenden Shirt oder einer Lycra gegen Sonne. Wichtig ist Sonnenschutz: Sonnencreme, Kappe und am besten eine Sonnenbrille mit Band. Auf dem Wasser unterschätzt man die Sonne leicht, weil die Reflexion zusätzlich wirkt.

In der Übergangszeit

Im Frühling und Herbst ist das Wasser kühler als die Luft. Dann bewährt sich das Zwiebelprinzip mit funktioneller Kleidung, eine Neoprenshorty oder ein leichter Neoprenanzug halten warm. Wichtig ist, dass dir nach einem Sturz nicht zu kalt wird.

Das richtige Material

  • Funktions- und Schnelltrockenstoffe statt Baumwolle
  • Eng anliegende Schichten, die nicht beim Paddeln stören
  • Schuhe optional: barfuß, Neoprenschuhe oder Wasserschuhe für steinige Einstiege
  • Ein Handtuch und trockene Wechselkleidung für danach

Was du besser vermeidest

Baumwolle (etwa Jeans oder ein Baumwoll-Shirt) saugt sich voll, kühlt aus und trocknet langsam. Lose Schmuckstücke, ein nicht gesichertes Handy oder eine Brille ohne Band gehen schnell verloren. Pack solche Dinge lieber in einen wasserdichten Beutel.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Kann ich einfach in Badesachen paddeln?

Im Sommer ja. Ergänze Sonnenschutz und am besten ein schnell trocknendes Shirt.

Brauche ich einen Neoprenanzug?

Im Hochsommer nicht. In der kühleren Jahreszeit oder bei kaltem Wasser ist Neopren sinnvoll.

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